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Bewegungen eines nahen Bergs

Ein Film von Sebastian Brameshuber
A 2019, 86min

Ein aufgelassenes Industriegelände unweit einer jahrhundertealten Erzmine in den steirischen Alpen: Hier führt ein selbstgelernter Mechaniker einen Handel mit gebrauchten Autos und Ersatzteile zwischen Österreich und seiner alten Heimat Nigeria. Während er für sich allein und mit wundersamer Gelassenheit sein Tagwerk verrichtet, beginnen sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu überlagern. Ein mysteriöses Versprechen ewiger Ressourcen trifft auf Erinnerungen an eine verloren geglaubte Freundschaft.


„„Brameshuber ist etwas wundervoll Einfaches gelungen. Du musst nichts anderes tun, als das, was auf der Leinwand passiert, anzuschauen, zu sehen und zu hören, um einem anderen menschlichen Wesen näher zu zu kommen – wo alles sichtbar wird und doch geheimnisvoll bleibt.“ David Perrin, mubi

„„Ein Film am Scheideweg, voller Fremdartigkeit und Relevanz. Paradiesische Reinheit des Berges, Überreste der produktivistischen Zivilisation, Metapher der Wiederverwertung, Ganzheit eines Film-Tableaus.“ Jacques Mandelbaum, Le Monde

„„Man geht von dannen – beeindruckt von Brameshubers Anspruch, die ganze Welt in einem Film einzuschließen.“ Mediapart

„„Man wird ein Filmfestival wie die Diagonale nicht auf einen einzelnen Film oder auf einen einzelnen Begriff bringen können, aber von Brameshubers Die Bewegungen eines nahen Berges strahlt in diesem Jahr eine Menge aus.“ Bert Rebhandl, FAQ

„„Ein Film, der für das Kino gemacht ist.“ Maria Motter, fm4

„„Ein Hanging-Out-Film in Reinkultur.“ Patrick Holzapfel, Jugend ohne Film

„„Ein asketischer Dokumentarfilm, dabei ohne Sprödigkeit, schlicht aber tief, der sein eigenes Tempo durchzusetzen versteht.“ Cineuropa

„„Brameshuber ist mit Bewegungen eines nahen Bergs ein liebevolles Porträt gelungen. Und er schafft, was auch eine der Aufgaben von Film sein kann: die Neugier zu befriedigen, ohne Verrat am Subjekt zu begehen.“ ORF

„„Es ist kein typischer Dokumentarfilm rund um Soziothemen, eher eine tiefgründige menschliche Doku, die unter dem Deckmantel der Geschichte über einen Mann und seine Arbeit eine ganze Reihe von Fragen aufwirft, darunter auch über Rasse, Klasse, Geographie, politische Ökonomie oder Kolonialismus. Gleichzeitig ist Bewegungen eines nahen Bergs wunderschön anzusehen – dank der hinreißenden Kamera von Klemens Hufnagl, der auf zumeist breite Einstellungen setzt und mit verschiedene Formaten und Körnigkeit experimentiert. Für den Schnitt verantwortlich ist der bosnische-serbische Slow Cinema Doku-Fiktion Autor Dane Komljen, und er passt ausgezeichnet zu der Geschichte. Wer hätte gedacht, dass Autos zu verschrotten auf einer Bergstraße genauso meditativ sein kann wie diese dort zu fahren?“ Ubiquarian

„„Einen Film zwischen Dokumentation und Fiktion geschaffen, der in seiner ruhigen Gleichförmigkeit Eindruck hinterlässt“ Kleine Zeitung

„„Einen Raum schaffen, wo sich Gegenwart und Vergangenheit überlagern.“ Interview mit Karin Schiefer, AFC


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    • DIAGONALE 2019 Best Cinematography
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